Eröffnungsfeier des V. One Nation Cups

openingDie Eröffnungsfeier des 5. One Nation Cup endete, wie sie begann. Die Mannschaft aus Südafrika sang nämlich, während die meisten noch ihren Platz suchten, ein Lied, dass sie für Bremen und das Fußballfestival einstudiert haben. Dann, am Ende der einstündigen Zeremonie, sangen sie ihr Lied erneut. Diesmal aber auf der Bühne. Nach und nach trauten sich auch die weiteren Teilnehmer der Feier mitzumachen und so kamen Partnerschulen und die anderen Mannschaften mit auf die Bühne der oberen Rathaushalle und klatschten, sangen und tanzten mit den Südafrikanerinnen. Play Football, Win Friends. Das Motto des Turniers, das zum dritten Mal in Bremen stattfindet, schien schon bei der Eröffnung in die Tat umgesetzt worden zu sein.

Applaus auch für Abwesende

Die Gesangseinlagen Südafrikas waren aber nicht die einzigen Gänsehautmomente des Abends.

Die Partnerschulen der teilnehmenden Mannschaften bereiteten alle etwas für ihre Gäste vor. Ob Akustik-Version der lettischen Nationalhymne oder ein chinesisches Volkslied – die Schulen hießen jeden Willkommen. Selbst die Mannschaft aus den USA, die wegen gestrichenen Flügen noch nicht vor Ort sein konnte, wurde unter großem Applaus begrüßt.

„Ich wünschte ihr wärt immer hier“

„Wir hoffen, dass alle Teilnehmer mit Bremen eine offene Stadt mit bode_bardeoffenen Menschen antreffen und sie mit neuen Freunden nach Hause gehen“, sagte Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode, der gemeinsam mit Ulli Barde das Fußballfestival vor zehn Jahren ins Leben rief. „Viele junge Menschen haben nicht die Möglichkeit andere Kulturen aus anderen Ländern kennenzulernen. Der One Nation Cup bietet diese Chance – darüber sind wir sehr froh“, so Barde. Auch Carsten Sieling betonte wie stolz er als Bürgermeister sei, solch ein Event und solche Gäste aus der ganzen Welt in seiner Stadt begrüßen zu dürfen: „Ich wünschte ihr wärt immer hier“, sagte er zum Abschluss. Die Eröffnungsfeier unterstrich den Gedanken, dass es neben dem Fußball auch um Geschehen daneben geht. Es geht eben auch darum einander kennenzulernen, sich auszutauschen und die neuen Erfahrungen mit nach Hause zu bringen und dort weiterzugeben. Oder wie Barde es passend wie einfach formulierte: „Beim One Nation Cup geht es darum zu sehen, dass es überall auf der Welt nette Menschen gibt“

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